Archives for Studienfinanzierung

Elternseminare – Neue Termine!

Eltern sind für die meisten jungen Leute in der Regel die ersten Ansprechpartner, wenn es um das wichtige Thema Zukunftsplanung geht. Doch nicht nur Schulabgänger stehen häufig ratlos vor dem umfangreichen Studienangebot. Auch Eltern wissen oftmals nicht, wie sie Ihre Kinder bei der Studienwahl unterstützen können, hat sich doch die Studienlandschaft in den letzten Jahren signifikant verändert: Ein riesiges Studienangebot, vielfältige Spezialisierungen und die vollständige Reform der Hochschullandschaft empfinden Jugendliche und Eltern als unübersichtlich.

Damit Sie Ihre Kinder mit allen Kräften unterstützen können, unterstützen wir Sie: Ab Februar 2011 werden die Berater von planZ Seminare speziell für Eltern von angehenden Abiturienten anbieten. In diesen vermitteln wir Ihnen u.a. einen pragmatischen Überblick über die Hochschullandschaft, was Bachelor und Master bedeutet und wie ein passender Studiengang gefunden werden kann.

 

Die nächsten Seminartermine:

30. September 2011 13:00 bis 19:00 Uhr – ausgebucht

28. Oktober 2011 13:00 bis 19:00 Uhr – Noch Plätze frei

in den Räumen des Forum Berufsbildung
Charlottenstr. 2 in Berlin-Mitte

 

Es ist geplant das Elternseminar künftig immer am letzten Freitag im Monat von 13:00 bis 19:00 Uhr anzubieten. Die kommenden Termine werden hier rechtzeitig veröffentlicht.

 

Der Seminarplan (6 Stunden inklusive Pausen):

13:00 – 14:30
Überblick zur Hochschullandschaft
Bolognareform, Studienstruktur, Hochschulsystem, …

14:45 – 16:15
Ausbildung für Abiturienten in Berlin und Brandenburg
Attraktive Ausbildungsberufe für Abiturienten

16:30 – 19:00
Interessenstrukturen
Modell zur Berufswahl anhand von Interessenstrukturen

Methodik zur Studienplatzsuche
Wie recherchiert man Studiengänge: Suchmaschinen, Rankings, Akkreditierungsgutachten, Numerus Clausus, Bewerbungsverfahren, Auswahlverfahren und Aufnahmechancen, Studienordnungen, …

Fragen und Diskussion…

 

Die Seminarteilnahme ist kostenfrei!

Ihre verbindliche Anmeldung senden Sie bitte formlos per Mail an: info@planz-studienberatung.de

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Evangelisches Studienwerk e.V. Villigst

(sueddeutsche.de) Zum Leitbild des Studienwerks der Evangelischen Kirche gehört die christliche Weltverantwortung. Im Zentrum steht der protestantische Geist, der junge Menschen bei den zahlreichen Herausforderungen der Zukunft leiten soll.

Studenten jeder Fachrichtung, die gute Leistungen erbringen, Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen wollen, gerne querdenken und über ihren eigenen Horizont hinaus blicken. Von Bedeutung ist auch ein nachweisbares soziales Engagement (in Kirche, Politik oder Umweltorganisationen).

Für Studenten gibt es pro Jahr gibt es zwei Bewerbungsfristen (1. März und 1. September). Zu den Unterlagen gehören auch zwei Gutachten: Ein fachliches Gutachten (z.B. von einem Professor) und ein Gutachten über das gesellschaftliche Engagement (z.B. von einem Pfarrer). Außerdem ist eine Bearbeitungsgebühr von zwölf Euro rechtzeitig auf das angegebene Konto zu überweisen.

Studenten erhalten maximal 597 Euro monatlich, zuzüglich 150 Euro Büchergeld. Doktoranden werden mit monatlichen 1050 Euro und einer Forschungspauschale von 100 Euro unterstützt.

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Cusanuswerk der katholischen Kirche

(sueddeutsche.de) Im Fokus der bischöflichen Studienförderung steht die bewusste Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben und “die Frage nach grundlegenden Orientierungen für wissenschaftliches und gesellschaftliches, berufliches und persönliches Handeln”. Ziel ist “die Entfaltung der unverwechselbaren Individualität jedes einzelnen Stipendiaten und jeder einzelnen Stipendiatin.”

Wer sich Chancen erhofft, muss katholisch sein, sollte seinen Glauben ernst nehmen, die Kirche aktiv mitgestalten und den Zeitgeist unter dem Aspekt der Christlichkeit reflektieren.

Bewerben können sich Studenten an Universitäten, Fach-, Musik-, Kirchenmusik-, Kunsthochschulen sowie Doktoranden. Es gibt zwei mögliche Wege der Bewerbung: Sehr gute Studenten oder Graduierte können vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben.

Studenten werden monatlich höchstens mit 585 Euro und 150 Euro Büchergeld gefördert. Das Grundstipendium der Graduiertenförderung besteht aus 1050 Euro zuzüglich 100 Euro Forschungspauschale monatlich.

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Rosa Luxemburg Stiftung (Die Linke)

(sueddeutsche.de) Die Stiftung fördert das Gedankengut des demokratischen Sozialismus. Im Zentrum stehen die reflektierte Analyse des heutigen Kapitalismus sowie der Dialog zwischen linkssozialistischen Intellektuellen. Erklärtes Ziel ist es, “durch politische Bildung zu Demokratie, sozialer Gerechtigkeit und Solidarität sowie zum Ausgleich sozialer, geschlechts- oder ethnisch bedingter Benachteiligung beizutragen”.

Voraussetzungen für ein Studienstipendium sind sehr hohe fachliche Leistungen sowie der Nachweis eines ausgeprägten gesellschaftlichen Engagements im Sinne der Stiftung. Die Bewerbungsfristen sind jeweils der 30. April sowie der 31. Oktober.

Für Studenten liegt der Förderungshöchstbetrag liegt bei maximal 597 Euro plus 150 Euro Büchergeld im Monat. Graduierte mit einem Dissertationsvorhaben werden mit monatlich mit 1050 Euro und einer Forschungspauschale von 100 Euro unterstützt.

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Heinrich-Böll-Stiftung (Die Grünen)

Wer einen Sinn fürs Ökologische und die grünen Themen hat, ist bei der Heinrich-Böll-Stiftung, gut aufgehoben. Neben Umweltschutz, Menschenrechten, Demokratie, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit zählt außerdem die Gleichberechtigung, sowohl von Frauen und Männern als auch von ethnischen Minderheiten, zu den Grundwerten der Stiftung.

Hervorragende Studienergebnisse sind für eine Aufnahme in das Stipendiumprogramm wichtig, jedoch betont die Stiftung, dass Leistung nicht nur aus guten Noten besteht – vielmehr ist das Potential junger Menschen unter Berücksichtigung ihrer Biographie von Bedeutung.

Sowohl für Studierende als auch für Promovierende erfolgt die Aufnahme durch ein dreistufiges Auswahlverfahren: Dem Einreichen der schriftlichen Bewerbungsunterlagen, einem einstündigen Fachgespräch mit einem Vertrauensdozenten und einem Auswahlworkshop. Die nächsten Bewerbungsfristen sind der 1. September 2011 und der 1. März 2012.

Neben der sogenannten materiellen Föderung (Stipendium, Büchergeld, Auslandsförderung usw.) unterstützt die Heinrich-Böll-Stiftung ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten auch ideell, beispielsweise durch Beratungsangebote zu Studium und Promotion und dem Zugang zum grünen Netzwerk.

Links: sueddeutsche.de

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Friedrich-Ebert-Stiftung

Zu den Zielen der Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD gehört die Förderung der politischen und gesellschaftlichen Bildung von Menschen aus allen Lebensbereichen im Geiste von Demokratie und Pluralismus, die Ermöglichung eines Hochschulzugangs für begabte, finanziell benachteiligte junge Menschen.

Grundsätzlich wird jede Fachrichtung gefördert. Gefördert werden junge Talente, die Verantwortung übernehmen und sich ehrenamtlich für die Grundwerte der sozialen Demokratie engagieren. Daneben werden gute bis sehr gute Leistungen in der Schule und im Studium erwartet

Eine Bewerbung ist jederzeit möglich. Zunächst müssen Bewerber ein Online-Formular ausfüllen und Fragen zum beruflichen und familiären Hintergrund beantworten. Wer den Anforderungen entspricht, wird aufgefordert, weitere Unterlagen zuzusenden. Mit Glück schafft man es in die dritte Runde und wird zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch geladen. Die endgültige Entscheidung fällt im Auswahlausschuss. Dieser tagt mehrmals jährlich.

Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten monatlich bis zu 597 Euro zuzüglich 150 Euro Büchergeld. Die Graduiertenförderung beträgt 1050 Euro plus 100 Euro Forschungspauschale monatlich.

Links: sueddeutsche.de

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Hanns-Seidel-Stiftung

Ziel der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung ist es, die “demokratische und staatsbürgerliche Bildung des deutschen Volkes auf christlicher Grundlage” unter dem Stiftungsmotto “Im Dienst von Demokratie, Frieden und Entwicklung” zu fördern.

Wer überdurchschnittliche Studienleistungen sowie sozialen und politischen Einsatz vorweisen kann, darf sich Hoffnung machen.

Studierende an Universitäten können sich jeweils bis zum 15. Januar und 15. Juli bewerben. Promotionsstudenten bis zum 15. Januar, 15. Mai und 15. Juli. Nach einer Vorauswahl werden die Kandidaten zu einer Auswahltagung geladen. Die Kandidaten haben die Aufgabe, den Auswahlausschuss in einem einstündigen Prüfungsgespräch von sich zu überzeugen.

Für Studenten beträgt das Stipendium maximal 585 Euro monatlich, hinzu kommt ein Büchergeld von 80 Euro. Doktoranden werden mit 1050 Euro monatlich und einer Forschungspauschale von 100 Euro gefördert.

Links: sueddeutsche.de und Stipendium

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Konrad-Adenauer-Stiftung

Elementarer Bestandteil des Wertekanons der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung ist die christlich-demokratische Weltsicht vom Menschen als “Geschöpf Gottes in seiner Gleichwertigkeit, Verschiedenartigkeit und Unvollkommenheit.” Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit zählen zu den Grundpfeilern der Stiftung.

Gefördert werden deutsche Graduierte und deutsche Studierende jeder Fachrichtung, Nachwuchs-Journalisten, ausländische Studierende und Graduierte sowie Künstler. Neben herausragenden Zensuren sind auch hier soziales oder politisches Engagement gefragt.

Studenten können ihre Unterlagen, zu denen ein ausgefüllter Bewerbungsbogen, Zeugnisse, Lebenslauf, ein Persönlichkeitsgutachten sowie ein Hochschullehrergutachten gehören, zweimal im Jahr zur angegebenen Frist (jeweils der 15. Januar und der 1. Juli eines jeden Jahres) an die Stiftung senden. Das Auswahlverfahren ist zweistufig und dauert ca. 3 bis 4 Monate. Wer es in die Vorauswahl geschafft hat, wird zu einer Auswahltagung eingeladen.

Wer bei Klausuren, Gruppendiskussionen und Einzelgespräch punkten kann, darf sich über eine Förderung von bis zu 597 Euro monatlich zuzüglich 150 Euro Büchergeld freuen. Doktoranden erhalten 1050 Euro monatlich.

Links: Quelle sueddeutsche.de und Konrad-Adenauer-Stiftung

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Studienstiftung des deutschen Volkes

Das größte und älteste Begabtenförderungswerk ist politisch, konfessionell und weltanschaulich unabhängig.
Auch hier gelten als Voraussetzungen Leistungsstärke und die Bereitschaft, soziale Verantwortung zu übernehmen.

Es gibt zwei Möglichkeiten, Stipendiat zu werden: Die bevorzugte Variante ist der Vorschlag: Professoren oder Schulleiter schlagen der Stiftung besonders begabte Abiturienten oder Studenten vor. Steht man nicht unmittelbar in der Gunst eines (Hochschul-)Lehrers, gibt es noch die Möglichkeit der Selbstbewerbung.

Um in das Auswahlverfahren aufgenommen zu werden, muss zunächst ein Test bestanden werden. Er setzt keinerlei spezifisches Wissen voraus und ist deshalb nicht trainierbar. Wer dennoch nicht ganz unvorbereitet antreten will, kann sich Beispielaufgaben anhand einer Demo-Version anschauen.

Sind die formalen Voraussetzungen erfüllt, müssen die Bewerber durch “Leistung, Initiative und Verantwortungsbewusstsein” im Auswahlverfahren überzeugen. Dieses besteht aus zwei Einzelgesprächen sowie Gruppendiskussionen mit Einzelreferaten.

Studierende erhalten monatlich jeweils 597 Euro sowie 150 Euro Büchergeld. Doktoranden werden mit monatlichen 1050 Euro und einer Forschungspauschale von 100 Euro gefördert.

Link: http://www.studienstiftung.de/ und http://www.sueddeutsche.de/karriere/studieren-mit-stipendium-ich-studiere-du-zahlst-1.1098595-2

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Deutschlandstipendium

Das Deutschlandstipendium ist die neueste bundesweite Fördermöglichkeit und wird seit dem Sommersemester 2011 vergeben. Das Stipendium wird jeweils zu 50 Prozent vom Bund und privaten Förderern finanziert. Außerdem spielen die Universitäten selbst eine große Rolle, da sie selbst potentielle Geldgeber akquirieren müssen.
Prinzipell ist jede Fachrichtung förderbar. Voraussetzung für eine Bewerbung sind gute Noten und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Auch das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg wird berücksichtigt.
Bewerben können sich alle Studienanfängerinnen und -anfänger direkt bei einer Hochschule, die das Deutschlandstipendium anbietet. Schließlich entscheidet die Hochschulleitung, wer gefördert wird und wer nicht.
Das einkommensunabhängige Fördergeld von monatlich 300 Euro (zusätzlich zu Bafög-Leistungen) erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten für mindestens zwei Semester und höchstens bis zum Ende der Regelstudienzeit.
Links: http://www.deutschland-stipendium.de/ und http://www.sueddeutsche.de/karriere/studieren-mit-stipendium-ich-studiere-du-zahlst-1.1098595

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